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Jana

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#4 Fritzi und Freddi und der Adventskalender

Hallo ihr Lieben, seid ihr schon gespannt, was Fritzi und Freddi heute tun? Vielleicht habt ihr ja schon euer viertes Türchen geöffnet und wollt jetzt wissen, ob die beiden Mäuse den Kindern ihre Süßigkeiten stibitzen. Also los geht’s!


»Freddi wach auf.«, flüsterte Fritzi, der ausnahmsweise heute zuerst aufgewacht war. »Wir müssen ganz früh unten sein. Vor den Kindern.«

»Lass mich noch ein bisschen schlafen.«, grummelte Freddi und drehte sich auf die andere Seite.

»Willst du, dass ich ganz alleine die Süßigkeiten esse?«, fragte Fritzi. Damit hatte er seinen Cousin. Das Wort Süßigkeiten ließ die Müdigkeit von ihm abfallen und schon war er bereit aufzustehen.



Als die Mäusefreunde unten im Flur vor dem Schrank standen, an dem die Adventskalender hingen, tat sich ihnen allerdings das erste Problem auf. Die Süßigkeiten hingen viel zu hoch und sie konnten sie unmöglich von hier aus erreichen. Die Schrankwand war zu glatt, um daran hochzuklettern, aber Freddi sah einen anderen Weg. »Komm, wir können hier an der Gardine nach oben klettern.« An der dicken grünen Stoffbahn neben dem Schrank war es für sie ein Leichtes, bis nach oben zu kommen. Von hier wollten sie versuchen, an die kleinen Säckchen mit den leckeren Süßigkeiten darin zu gelangen.


Sie streckten ihre Ärmchen so weit wie es ging, aber sie waren einfach zu kurz. Aufgeben wollten die beiden jedoch nicht. Wenn sie es alleine nicht schafften, dann musste eben Teamwork her. So hielt Fritzi Freddi an den Hinterpfötchen fest und ließ in ein Stück über den Schrank baumeln.

maus hängt über Adventskalender und greift nach Säckchen

Freddi streckte sich kopfüber hängend, noch ein wenig mehr, dann bekam er den Faden einer Schleife zu greifen und zog mit aller Kraft daran. Die Schleife löste sich und das Säckchen war offen. Freddi strömte ein süßer Duft entgegen und im Inneren sahen sie kleine Schokoladenkugeln in metallisches Papier gehüllt aufblitzen.


Gerade als er eine herausholen wollte, kamen die Kinder mit ihrem Papa um die Ecke. So ein Mist.

Vor Schreck verlor Fritzi das Gleichgewicht und fiel zusammen mit Freddi in das Säckchen, welches sie gerade geöffnet hatten. So waren darin nun nicht mehr nur Schokoladenkugeln, sondern auch zwei Mäuse zu finden. Das war nicht gut.


Was sollten sie jetzt tun? Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie entdeckt wurden. Fritzi linste vorsichtig durch das Gewebe des Säckchens,

um zu sehen, was da draußen vor sich ging.

Der Vater fragte: »Und Kinder? Welche Nummer vom Adventskalender machen wir heute auf?«

»Die vier!«, riefen die Kleinen gleichzeitig.

»Richtig.«, lobte der Vater und wollte gerade zu einem der Säckchen greifen, als ein Kind rief:

»Warte, ich habe meinen Teddy vergessen. Der muss auch dabei sein!«

»Aber natürlich, wie konnten wir den nur vergessen.«, lächelte der Vater und zusammen gingen sie noch mal in das Kinderzimmer des Mädchens.

Das war Fritzi und Freddi‘s Chance. Schnell krochen sie aus dem Säckchen und mit einer Räuberleiter wieder hinauf auf den Schrank. Gerade als beide oben waren und sich hinter einer Vase versteckten, kamen die drei‐ nun mit Teddybärverstärkung‐ wieder zurück.



»Die Nummer 4 also. Das bedeutet ja nur noch 20-mal Schlafen bis Weihnachten. Dann schauen wir mal.«, meinte der Papa und machte jedem der Kinder ein Säckchen ab. Fritzi und Freddi

konnten sehen, wie sehr sich die beiden freuten und wussten nun, was ein Adventskalender war. Als alle gegangen waren, kamen Fritzi und Freddi aus ihrem Versteck heraus. »Um ein Haar hätten wir ihnen die Süßigkeiten weggegessen. Hast du gesehen wie sie sich gefreut haben?«, fragte Fritzi seinen Cousin.

»Ja, jetzt bin ich zum ersten Mal froh, dass wir es nicht geschafft haben, an etwas echt Leckeres heranzukommen.«, meinte Freddi.


Von nun an wollten sie die Süßigkeiten im Adventskalender der Kinder in Ruhe lassen und sich lieber wieder auf die Speisekammer konzentrieren, denn da bemerkte sie keiner und niemand wurde traurig, wenn das ein oder andere fehlte. Außerdem konnten nun auch sie am Adventskalender ganz genau verfolgen, wie viele Tage es noch bis Weihnachten waren.



Hat euch die Geschichte gefallen? Dann teilt sie gerne mit euren Freunden! Morgen gibt es die Geschichte zum fünften Dezember. Seid gespannt, was Fritzi und Freddi unternehmen werden.

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Friti