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#13 Fritzi und Freddi und Knecht Ruprecht

Hallo ihr lieben Mäuse. Heute wird es bei unseren beiden Freunden ganz poetisch. Warum? Das erfahrt ihr jetzt. Viel Spaß.


»Weißt du, wer dieser Knecht Ruprecht ist?«, fragte Freddi seinen Cousin, als er aus der Küche wieder auf den Dachboden kam. »Nein. Wer soll das sein? Komischer Name.«, entgegnete Fritzi. »Das finde ich auch. Eben als ich unten war, hat die Familie von ihm geredet. Er soll wohl kein so netter Geselle sein. Sie haben gesagt, er sorgt dafür, dass die bösen Kinder keine Geschenke, sondern eine Rute zu Weihnachten bekommen.«, erzählte Freddi, was er da gerade mitbekommen hatte. »Davon habe ich noch nie gehört, aber dem sollten wir wohl mal auf die Spur gehen.«, meinte Fritzi und die Mäuse schlichen sich nach unten.


»Genau, wir lernen ein Gedicht, dass ihr vor dem Weihnachtsmann aufsagen könnt.«, hörten sie den Vater sagen. »Es handelt von Knecht Ruprecht, der das Weihnachtsfest kommen sieht.«

»Okay Papa, also noch mal: Allüberall auf den Tannenspitzen,...«, fing das Mädchen wieder an, das Gedicht aufzusagen.

»…sah ich goldene Lichtlein blitzen.«, beendete der Vater den Satz, als sie nicht mehr weiter wusste. Die Kinder lernten also ein Gedicht, dachten sich Fritzi und Freddi und fühlten sich an den Weihnachtsfilm erinnert, den sie am ersten Dezember gesehen hatten. Auch dort haben die Kinder eines vor dem Weihnachtsmann aufgesagt.


Ein paar Mal musste der Vater den Kindern noch helfen, als sie nicht mehr weiter wussten, dann aber konnten sie es fast ganz allein aufsagen:


»Von drauß vom Walde komm ich her; ich muss euch sagen es weihnachtet sehr! Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein blitzen; und droben aus dem Himmelstor sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann, da rief’s mich mit heller Stimme an: Knecht Ruprecht, rief es alter Gesell, hebe die Beine und spute dich schnell! Die Kerzen fangen zu brennen an, das Himmelstor ist aufgetan, Alt und Junge sollen nun von der Last des Lebens einmal ruhn; und morgen flieg ich hinab zur Erden, denn es soll wieder Weihnachten werden!«

-Thodor Storm


Das hörte sich schon toll an, wie sie es alle zusammen aufsagten. Fritzi und Freddi beschlossen, auch ein Weihnachtsgedicht zu lernen, dass sie ihren Gästen vor dem Festmahl aufsagen konnten. Der Vater klappte das kleine Büchlein, in dem das Gedicht stand, zu und die drei verließen das Wohnzimmer. Die beiden Mäuse hörten die Kinder fröhlich in der Küche um den Tisch hopsen und dabei das Gedicht aufsagen. Sie waren darin mittlerweile schon richtig gut und mussten kaum mehr nachdenken.

Weihnachtsbuch aufgeschlagen mit unlesbarem Text darin

Fritzi und Freddi wollten jedoch noch andere Gedichte ansehen und huschten schnell hinauf auf den Tisch, wo das Buch lag. Es hieß 'Das große kleine Buch: Weihnachtsgedichte für Kinder* und beinhaltete eine ganze Sammlung an unterschiedlichen Gedichten für die Weihnachtszeit. Sie klappten es auf und blätterten einige Seiten darin umher, bis Fritzi ein Gedicht fand, welches ihm gefiel. Es war ein wenig kürzer, so würde es nicht so lange dauern, es auswendig zu lernen. Auch Freddi war einverstanden, er fand es passte sehr gut als Ansprache für ihre Gäste und las laut vor:


'Der Stern von Bethlehem erhellt

die sonst so kühle Winter‐Welt.

Glück, Hoffnung und Barmherzigkeit

macht sich in unsrer Wohnung breit.

Aus den Gesichtern ist für Stunden

der ganze Weihnachtsstreß verschwunden.

Für mich ist dieser Tag ein Traum,

gemeinsam unterm Weihnachtsbaum.

Mit denen, die mir wichtig sind.

Ich dank dir, liebes Jesus‐Kind.'

‐ nach Klaus Heinze


Den Rest des Nachmittages verbrachten Fritzi und Freddi damit, das Gedicht auswendig zu lernen. Das war gar nicht so einfach, denn die vielen Strophen musste man sich erst einmal merken können. Sie gingen jedoch jede Zeile einzeln wieder und wieder durch. Nach ein paar Mal nahm der Text in ihren Köpfen Gestalt an und auch sie konnten ein Gedicht für ihre Gäste aufsagen.


»Das müssen wir uns nun gut merken, bis Weihnachten müssen wir ja noch 11-mal schlafen.«, meinte Freddi und sie wollten es von nun an jeden Abend vor dem Einschlafen noch einmal üben, damit sie es auch ja nicht vergaßen.

Lernt ihr auch ein Gedicht zu Weihnachten? Fritzi und Freddi haben noch einige Zeit, es sich zu merken. Wenn euch die Geschichte und die Gedichte gefallen haben, teilt sie doch gerne mit euren Freunden. Bis morgen, zur Geschichte des 14. Dezember.

Friti