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Jana

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Fritzi und Freddi beim Zahnarzt

Wer kennt sie nicht? Die Angst vorm Zahnarzt. In dieser Mutmach-Geschichte erlebt Mäuserich Fritzi einen Zahnarzt Termin, der gar nicht so schlimm war, wie er erwartet hatte. Viel Spaß beim lesen.



Fritzi stibitzte sich ein kleines Bonbon aus Oma Lises Süßigkeitenschrank. Dort bewahrte sie all die Leckereien auf, von denen sie stets sagte, man dürfe nicht zu viele auf einmal essen. Doch Fritzi war das egal. Schnell wickelte er das raschelnde glänzende Papier ab und ließ das Bonbon in seinem Mund verschwinden. Als er hörte, dass Oma Lise zum Zimmer herein kam, versuchte er hastig das Papier zu verstecken. Um das Bonbon schnell verschwinden zu lassen, wollte er ihn zerkauen. Dabei passierte es. Mit einem beherzten Biss fuhr plötzlich ein stechender Schmerz durch seinen Zahn. »Aua!«, rief er und hielt sich die Wange vor Schmerz. Nun musste er Oma Lise zwangsläufig erzählen, was passiert war.

»Zum Zahnarzt?!«, rief Fritzi entsetzt. »Oh nein, das geht auf keinen Fall.« Schnell versteckte er sich unter Oma Lises Sofa. Die Lachte und setzte sich zu ihm. Dann sagte sie beruhigend »Mach dir keine Sorgen, mein Kleiner. Freddi war vor Kurzem auch beim Zahnarzt und er fand das überhaupt nicht schlimm. Vielleicht kommt er ja zur Unterstützung mit.« Fritzi schaute unter den Sofafransen hervor und sagte bei der Aussicht, dass sein Cousin mitkam zuversichtlich: »Das wäre toll.« So machte Oma Lise einen Termin bei Dr. Mausezahn aus und als es losgehen sollte, war selbstverständlich auch Freddi dabei.

Fritzi war den ganzen Morgen schon aufgeregt. Seine Zahnschmerzen hatten sich zwar gelegt, jedoch sollte der Zahnarzt zur Sicherheit nachsehen, ob alles in Ordnung war. In der Praxis angekommen sprach Oma Lise mit einer Maus hinter einem hohen Tresen, die Fritzi und Freddi aufgrund ihrer Größe nicht sehen konnten. Dann ging es ins Wartezimmer. Zum Glück lag hier Spielzeug, mit dem Freddi seinen Freund ablenken konnte, bis sie aufgerufen wurden.

Im Behandlungszimmer fühlte Fritzi sich auf dem großen Zahnarztstuhl ganz klein. Unbehaglich rutschte er hin und her und gerade als die Angst wieder in ihm hervorklettern wollte, kam Dr. Mausezahn herein. Mit einem strahlenden Lächeln begrüßte er seinen kleinen Patienten und mit seiner freundlichen Art beruhigte er Fritzi schnell wieder.

»So, Fritzi, machst du deinen Mund auf? Dann kann ich mir mal deine Zähne ansehen. Das tut gar nicht weh.« Freddi setzte sich neben seinen Cousin und hielt seine Hand fest, wodurch Fritzi mutig seinen Mund öffnete.

Dr. Mausezahn nahm ein spitz aussehendes Gerät und einen kleinen Spiegel mit langem Stil daran in die Hand und Fritzi konnte fühlen, wie er damit jeden einzelnen Zahn ansah. Als Fritzi Dr. Mausezahn beschrieb, was passiert war und welcher Zahn ihm Probleme gemacht hatte, schaute der Doktor noch mal genau hin. Dann legte er die Geräte zur Seite und sagte feierlich in die Runde: »Ich kann dich beruhigen Fritzi. Deinem Zahn ist nichts passiert. Wir müssen also nicht bohren. Trotzdem solltest der in Zukunft keine so harten Bonbons mehr kauen. Das kann sehr viel Schaden anrichten.«


Die Erleichterung war Fritzi ins Gesicht geschrieben. Auch wenn es beim Zahnarzt überhaupt nicht so schlimm war, wie er es sich ausgemalt hatte, konnte er auf das Bohren gut verzichten. So versicherte er Dr. Mausezahn nicht nur, dass er keine Bonbons mehr kauen würde, sondern auch, dass er zukünftig versuchen wollte, weniger Süßes zu essen, denn der Doktor hatte ihm noch erklärt, wie ungesund dies für die Zähne war. »Das freut mich, dann werden deine Beißerchen noch lange so schön bleiben wie jetzt.«, sagte Dr. Mausezahn zum Abschied, als sie die Praxis verließen. Oma Lise war mächtig stolz auf Fritzi, dass er so tapfer war. Freddi freute sich ebenfalls und auch er wollte sich in Zukunft anstrengen, besonders gut mit seinen Zähnen umzugehen.

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Friti