Da das Schreiben schon immer ein großes Hobby von mir ist, freue ich mich, meine Leidenschaft mit euch Lesebegeisterten da draußen teilen zu können.

Jana

 

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#19 Fritzi und Freddi und der Tunnel im Schnee

Hallo ihr lieben Mäuse, Ich wünsche euch viel Spaß bei der Geschichte zum 19. Dezember:)


Eine Maus aus Schnee zu bauen war nicht einfach. So versuchte Fritzi nun schon zum dritten Mal, die aus Schnee geformten Ohren an dem Kopf der Maus zu befestigen. Wenn das schon so eine Herausforderung war, wie sollte es dann erst mit dem langen dünnen Schwanz werden? Fritzi wollte schon aufgeben und wie die Kinder, die sie gestern gesehen hatten, einen normalen Schneemann bauen, da sagte Freddi er habe eine Idee. Fritzi sah ihm hinterher, wie er über die dicke Schneedecke lief, welche unter seinem Gewicht kaum nachgab. Doch plötzlich verschwand Freddi von der Oberfläche, als hätte er sich in Luft aufgelöst.


»Freddi? Wo bist du?«, rief Fritzi nach seinem Freund. Nur undeutlich hörte er eine Antwort und lief sofort in die Richtung, in der Freddi verschwunden war. Er kam bei einem Loch an, auf dessen Boden sein Freund stand. »Ich bin hier hineingerutscht.« »Geht es dir gut?«, fragte Fritzi. »Ja, nichts passiert. Aber ich habe hier einen Tunnel entdeckt. Ich kann nicht sehen, wo er endet, aber sollten wir den nicht erkunden?«, fragte Freddi aufgeregt. Fritzi rutschte zu ihm herunter und sah nun ebenfalls den Eingang zu einem Tunnel mit Wänden aus Eis. Er schnupperte ein paar Mal hinein, konnte aber nichts Verdächtiges riechen, also wollten sie sehen, wo der Tunnel sie hinführte.

Freddi ging voran. Das Tageslicht von draußen schien zum Glück durch die dünne Eisdecke über ihnen, sonst wäre es wohl stockdunkel gewesen. So aber glitzerten die Wände neben ihnen und sie waren gespannt, wo der Tunnel enden würde. Die Schneemaus, die sie bauten, war fürs Erste natürlich vergessen, die würde auch später noch ohrenlos dort stehen.


Meter für Meter liefen sie durch den eisigen Tunnel. Hier und da kam eine leichte Kurve. Manchmal ging es ein wenig bergab und da der Boden teilweise so eisig war, konnten die Mäuse wie in einer Rutsche herunterrutschen. Das machte richtig Spaß.


»Ich glaube nach der nächsten Kurve gelangen wir wieder nach draußen.«, stellte Freddi fest, der die frische Luft schon erschnuppern konnte. Und dann war der Tunnel auch schon zu Ende. Die Freunde standen blinzelnd wieder draußen und sahen, dass sie vor einem kleinen Gartenhäuschen standen. Die Tür war einen Spalt breit geöffnet und wie es sich für neugierige Mäuse gehörte, mussten die beiden natürlich hineinschlüpfen, um zu sehen, was es drinnen gab.


Das war einiges. Im gesamten Häuschen lagen Dinge herum und waren alte Möbelstücke, Fahrräder, Töpfe und Körbe gelagert. Was für ein durcheinander. Aber vielleicht könnte man auch etwas Brauchbares finden. Die Mäuse schlichen leise umher, bis Fritzi plötzlich über einen kleinen Gegenstand stolperte. Er fiel um und löste eine kleine Lawine aus. Werkzeug kam ihnen entgegen, ein Fahrradkorb löste sich und bevor sie ausweichen konnten, landete er mit dem Boden nach oben über ihnen. Nun saßen sie in einem kleinen Gefängnis aus schwarzen Gitterstäben. Was für ein Pech. Aber es kam noch schlimmer.


Als sich der Krawall der mini-Lawine gelegt hatte, hörten sie ein anderes Geräusch und in der Sekunde darauf baute sich- doppelt so groß wie Fritzi und Freddi- ein Wiesel vor ihnen auf. Die beiden waren vor Schreck wie erstarrt. Würden sie nun gefressen werden?

Die Antwort darauf gibt es morgen in der Geschichte zum 19. Dezember. Kommt gerne wieder vorbei und teilt diese Geschichte.


Friti